{"id":1261,"date":"2024-12-11T11:57:19","date_gmt":"2024-12-11T10:57:19","guid":{"rendered":"https:\/\/wasserfreundewuppertal.de\/blog\/?p=1261"},"modified":"2024-12-11T11:58:03","modified_gmt":"2024-12-11T10:58:03","slug":"axel-focke-trainer-des-jahres-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wasserfreundewuppertal.de\/blog\/2024\/12\/11\/axel-focke-trainer-des-jahres-2007\/","title":{"rendered":"Axel Focke: Trainer des Jahres 2007&#8243;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aus der Jubil\u00e4umsausgabe 125 Jahre Wasserfreunde Wuppertal 1883 e. V.<\/strong><br \/>\n<strong>Erschienen 2008<\/strong><\/p>\n<p>Das Erfolgsrezept des Axel Focke<br \/>\n<strong>Der Chefcoach der Wasserfreunde ist \u201eTrainer des Jahres 2007&#8243;<br \/>\n<\/strong><br \/>\nWir sind &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; im Eigenbad. Denn von hier aus l\u00e4sst sich bestens \u00fcber <strong>Axel Focke<\/strong> erz\u00e4hlen. Der Cheftrainer der <strong>Wasserfreunde Wuppertal<\/strong> verteilt gerade die Trainingsprogramme f\u00fcr seine Sch\u00fctzlinge, die das geschriebene Pensum an die Startbl\u00f6cke klatschen. Es handelt sich hier um akribisch verfasste Formeln eines ausgekl\u00fcgelten Jahresplanes, die sich f\u00fcr einen Laien lesen wie mathematische Gleichungen Die aber von seinen jungen Schwimmerinnen und Schwimmern ein Pensum verlangen, das sie erst nach viereinhalb Kilometern beendet haben werden. Dann schreitet Axel Focke, Spitzname Acki, am Beckenrand entlang. Immer fokussiert auf seine Athleten. Stets folgen Stilkorrekturen f\u00fcr den &#8211; beispielsweise &#8211; Brustarmzug. Wie viele Kilometer er so im Eigenbad oder im Schwimm-Leistungs-Zentrum K\u00fcllenhahn in seiner 13 Jahre w\u00e4hrenden Amtszeit als Chefcoach zur\u00fcckgelegt hat, ist nicht verifizierbar. Aber diese zielgenauen Anweisungen, die manchmal nur Nuancen im Bewegungsablauf betreffen, setzen seine Schwimmer in Erfolge um.<br \/>\nJetzt hat man ihm endlich die n\u00f6tige Ehre zu teil werden lassen. Die Stadt Wuppertal k\u00fcrte ihn zum Trainer des Jahres 2007. Wie die Laudatio ausfiel, wissen wir nicht. Aber wie wissen: seine Methoden sind eine Mixtur aus Leistungsanspruch und geselliger Kommunikation. Stets versteht er es, die M\u00fchsal des Trainings mit au\u00dfersportlichen Komponenten zu vermischen. Leistung ja! Aber die Gemeinschaftserfahrung ist stets mit ein \u00a0Kriterium f\u00fcr den sportlichen Erfolg. Teamgeist, das ist sein Credo. Nicht immer ist er die personifizierte Liebensw\u00fcrdigkeit, auch nicht im Umgang mit seinen Sch\u00fclern. Aber sein methodisch-didaktischer Ansatz ist nicht gepr\u00e4gt von Besessenheit, sondern davon, seinen Sch\u00fctzlingen die M\u00f6glichkeit zu er\u00f6ffnen, ihre sportlichen Erfahrungen von Entbehrung, Flei\u00df und Durchhalteverm\u00f6gen auch auf ihren privaten Lebensweg zu transponieren. Dabei befindet er sich stets auf der Gratwanderung zwischen Autorit\u00e4t und Kumpel. zwischen Vaterfigur und unerbittlichem Trainer. Das haben seine Athleten verstanden und akzeptiert. Denn wenn Acki sagt: \u201eSpring!&#8221;, dann schaut keiner nach, ob da Wasser im Becken ist.<\/p>\n<p>Nichts zu m\u00e4keln? Vielleicht. Denn keiner tut Axel Focke einen Gefallen, der in H\u00f6rweite von seinen Vorg\u00e4ngern spricht. Denn jene, die nimmerm\u00fcde die Verdienste von Heinz Hoffmann oder Achim K\u00fcppers, Ralf Beckmann, Thomas Zweiniger oder Thomas Voss w\u00fcrdigen. bescheidet der leidenschaftliche Ski- und Motorradfahrer mit dieser Botschaft: \u201eMan kann mich mit meinen Vorg\u00e4ngern nicht vergleichen&#8221;. Recht hat er. Denn Acki blieb und ist mit seinem Klub verwurzelt wie kaum ein anderer. W\u00e4hrend seine Vorg\u00e4nger die<br \/>\nsportlichen ,Restbest\u00e4nde&#8221; der Aufbauarbeit von Heinz Hoffmann lediglich verwalten mussten, hat er mit eigenen Konzepten die einstige \u201eSchwimmhochburg\u201c Wuppertal neu beatmet. Und das immer in Konkurrenz mit dem \u00fcberm\u00e4chtigen Baver-Konzern, der mit seiner semi-professionellen Philosophie Stars ins Tal der Wupper lockte. Doch auf seinen Erfolgen steht immer die Marke \u201eWasserfreunde Wuppertal&#8221;.<\/p>\n<p>Und wenn wir ihn in diesem Sommer wieder beobachten, wie er vom Beckenrand aus seine Anweisungen gibt, dann hat er sich wieder akribisch vorbereitet, auf Trainertagungen fortgebildet und nur das Wohl seiner Sch\u00fctzlinge im Sinn. Den Titel \u201eTrainer des Jahres 2007&#8243; hat er \u00fcbrigens mit der Ihm eigenen Bescheidenheit<br \/>\nentgegengenommen. Denn wir wissen auch: Acki blieb immer auf dem Teppich, weil er ihn noch nie verlie\u00df. Er kann gar nicht abheben h\u00f6chstens am Beckenrand<\/p>\n<p>Autor: Werner R\u00f6der<\/p>\n<p><strong>Herzlichen Dank an Klaus Ingignoli und Matthias Deppe, die die Jubil\u00e4umsausgaben (125 u. 100 Jahre Wasserfreunde Wuppertal) zur Verf\u00fcgung stellen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Jubil\u00e4umsausgabe 125 Jahre Wasserfreunde Wuppertal 1883 e. V. 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